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Warum immer mehr (Power-) User Apple den Rücken kehren!

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In den letzten Monaten haben immer mehr Power-User von Apple-Geräten zu Windows-Geräten gewechselt. Ein großer Grund dafür ist Apples Entscheidung, sich von Intel-Prozessoren abzuwenden und auf eigene M1-Chips umzusteigen. Dies hat zur Folge, dass wichtige Funktionen wie die uneingeschränkte Virtualisierung mit Programmen wie z.B. Parallels nicht mehr wie gewohnt möglich ist. Klar kommen jetzt wieder die Verkaufsargumente, dass Windows als ARM Version unter Parallels nutzbar sei. Es gibt auch eine Handvoll Linux Distributionen, die ebenfalls als ARM Version zur Verfügung stehen. Aber unter dem Strich ist das für mich und auch viele Nutzer eine ARM Version, keine echte brauchbare Alternative! Weder gibt es Windows Server als ARM Version noch ist der Funktionsumfang der ARM Versionen unter Windows den X86 Versionen gleichzusetzen.

Die Entscheidung von Apple, sich von Intel zu verabschieden, kam damals für viele überraschend. Intel-Prozessoren waren schon seit langem ein wichtiger Bestandteil von Apples Computern und sorgten so für die uneingeschränkte Plattformübergreifende Nutzung. Die Umstellung auf die neuen M1-Chips soll eine höhere Leistung und Effizienz bringen. Allerdings hat diese Entscheidung auch zur Folge, dass ältere Software, die auf den alten Intel-Prozessoren basiert, nicht mehr unterstützt wird.

Als sich Apple im Jahr 2020 von Intel-Prozessoren verabschiedete und auf seine eigenen M1-Chips umstieg, war dies eine bedeutende Veränderung für das Unternehmen und seine Kunden. Während einige Nutzer von den höheren Leistungs- und Effizienzvorteilen profitieren, hat dies für andere Nachteile und Herausforderungen mit sich gebracht. Insbesondere für Power-User, die auf Virtualisierungs-Software wie Parallels angewiesen sind, um ihre Arbeit zu erledigen, ist diese Umstellung problematisch.

In diesem Artikel untersuchen wir genauer, warum viele Power-User von Apple-Geräten zu Windows-Geräten abwandern, speziell seit Apples Entscheidung, sich von Intel-Chips zu verabschieden und auf M1-Chips umzusteigen. Wir werden uns die Gründe für diesen Trend ansehen und die Vor- und Nachteile von Apple- und Windows-Geräten für Power-User diskutieren.

Gründe für die Abwanderung von Power-Usern von Apple-Geräten zu Windows-Geräten

Fehlende Virtualisierungsmöglichkeiten

Eine der wichtigsten Gründe für die Abwanderung von Power-Usern von Apple-Geräten zu Windows-Geräten ist die fehlende Unterstützung für Virtualisierungs-Software wie Parallels. Parallels war ein beliebtes Programm, das es den Nutzern ermöglichte, Windows oder andere Betriebssysteme auf einem Mac auszuführen. Dies war besonders für Power-User von Vorteil, die spezielle Software benötigten, die nur auf Windows läuft.

Mit der Umstellung auf die neuen M1-Chips ist es jedoch nicht mehr möglich, Parallels oder andere Virtualisierungs-Software auf einem Mac auszuführen. Apple hat zwar Rosetta 2 eingeführt, um die Ausführung von älterer Software auf M1-Macs zu ermöglichen, aber Virtualisierungs-Software wird nicht unterstützt. Dies bedeutet, dass viele Power-User keine andere Wahl haben, als auf Windows-Geräte umzusteigen, um ihre Arbeit fortzusetzen.

Kosten

Ein weiterer Faktor, der zur Abwanderung von Power-Usern zu Windows beiträgt, ist der Preis der zudem immer weiter auseinander drifftet. Apple-Geräte sind bekanntlich teurer als vergleichbare Windows-Geräte. Wenn Power-User jedoch aufgrund der fehlenden Virtualisierungsmöglichkeiten auf Windows-Geräte umsteigen müssen, sind sie oft bereit, auch hier einen höheren Preis für sehr hochwertige HighEnd Geräte zu zahlen, um ihre Arbeit uneingeschränkt fortzusetzen.

Software-Kompatibilität

Die Umstellung auf M1-Chips hat auch Auswirkungen auf die Kompatibilität von Software mit dem Betriebssystem. Ältere Software, die auf den alten Intel-Prozessoren basiert, wird nicht mehr unterstützt. Dies bedeutet, dass viele Power-User ihre Software aktualisieren oder sich nach alternativen Optionen umsehen müssen, um ihre Arbeit fortzusetzen. Windows-Geräte sind hier oft eine attraktive Alternative, da sie eine breitere Palette von Software-Optionen unterstützen.

Gaming

Gaming ist ein weiterer Grund, warum viele (Power)-User zu Windows-Geräten wechseln. Obwohl Apple in den letzten Jahren Fortschritte bei der Unterstützung 

Alternativen für Power-User

Für viele Power-User, die von Apple-Geräten zu Windows-Geräten wechseln, ist die Virtualisierung ein entscheidender Faktor. Es gibt jedoch auch andere Faktoren, die bei der Wahl eines neuen Computers berücksichtigt werden sollten. Windows-Geräte bieten eine Vielzahl von Optionen und Funktionen, die für Power-User von Interesse sein könnten.

Leistungsstarke Prozessoren und Grafikkarten

Für viele Power-User sind leistungsstarke Prozessoren und Grafikkarten ein entscheidender Faktor bei der Wahl eines Computers. Windows-Geräte bieten eine breite Palette von Optionen, von High-End-Desktops bis hin zu leistungsstarken Laptops und Ultrabooks. Einige der beliebtesten Optionen für Power-User sind Gaming-Laptops und Workstations.

Gaming-Laptops sind aufgrund ihrer leistungsstarken Prozessoren und Grafikkarten besonders für anspruchsvolle Aufgaben wie Videobearbeitung, 3D-Modellierung und Gaming geeignet. Sie bieten oft auch viele andere Funktionen, wie zum Beispiel hochauflösende Bildschirme und spezielle Tastaturen.

Workstations sind auf die Bedürfnisse von professionellen Nutzern ausgerichtet und bieten leistungsstarke Prozessoren, Grafikkarten und andere Funktionen, die für anspruchsvolle Aufgaben wie CAD-Design, Video- und Audio-Bearbeitung oder wissenschaftliche Berechnungen benötigt werden. Workstations sind in der Regel teurer als normale Desktop-Computer oder Laptops, bieten jedoch auch eine höhere Leistung.

Kompatibilität mit spezieller Software

Ein weiterer wichtiger Faktor für viele Power-User ist die Kompatibilität mit spezieller Software. Obwohl Apple-Geräte bekannt sind für ihre gute Unterstützung von kreativer und multimediale Software, gibt es spezielle Anwendungen, die nur auf Windows laufen oder besser auf Windows laufen. Dazu gehören zum Beispiel einige CAD- und CAM-Anwendungen, wissenschaftliche Software oder spezialisierte Tools für die Datenanalyse.

Wenn Sie auf spezielle Software angewiesen sind, die nur auf Windows läuft, ist ein Wechsel zu einem Windows-Gerät oft die beste Option. Sie können dann die Software auf Ihrem neuen Computer ausführen, ohne sich um die Kompatibilität oder die Installation von Virtualisierungs-Software wie Parallels kümmern zu müssen.

Flexibilität und Anpassungsmöglichkeiten

Windows-Geräte bieten auch eine hohe Flexibilität und Anpassungsmöglichkeiten. Im Gegensatz zu Apple-Geräten gibt es eine große Auswahl an Herstellern und Modellen, die auf die Bedürfnisse von Power-Usern abgestimmt sind. Sie können zwischen verschiedenen Bildschirmgrößen, Auflösungen, Tastaturen und anderen Funktionen wählen.

Windows-Geräte bieten auch eine höhere Flexibilität bei der Hardware-Aufrüstung. Wenn Sie Ihre Computer-Systeme aufrüsten möchten, können Sie einfach neue Komponenten hinzufügen oder alte austauschen, um die Leistung zu steigern oder neue Funktionen hinzuzufügen.

Fazit

Obwohl Apple-Geräte seit langem bei Power-Usern beliebt sind, gibt es viele Gründe, warum einige von ihnen zu Windows-Geräten wechseln. Mit dem Wegfall der Möglichkeit, Windows auf einem Mac mit Parallels zu virtualisieren, suchen Power-User nach Alternativen, die ihre Anforderungen erfüllen.

Windows-Geräte bieten viele Vorteile, einschließlich leistungsstarker Prozessoren und Grafikkarten, Kompatibilität mit spezieller Software und einer hohen Flexibilität und Anpassungsmöglichkeiten. Es gibt eine Vielzahl von Optionen, von High-End-Desktops bis hin zu leistungsstarken Laptops und Ultrabooks, die auf die Bedürfnisse von Power-Usern abgestimmt sind.

Insgesamt bietet Windows eine breite Palette von Optionen und Funktionen, die für Power-User von Interesse sein könnten. Wenn Sie auf der Suche nach einem neuen Computer sind und besondere Anforderungen an Leistung, Software und Anpassungsmöglichkeiten haben, kann ein Windows-Gerät eine gute Wahl sein.

Warum hänge ich noch bei Apple?

Ganz einfach, das Design und die Leistung passen. Nur die zuvor erwähnten Kriterien sind inzwischen ein Aus-Kriterium für mich als Nutzer. Leider hängt man quasi im Apple-Universum fest. Liebgewonnene Features wie Apple AirDrop, die Apple Coud (klar, die lässt sich durch z.B. Dropbox ersetzen) sind fester Bestandteil vom Workflow. Der Austausch innerhalb der Familie, da jeder ein oder mehrere Apple Geräte hat.

Über lang oder kurz werde ich aber wohl einen Wechsel vollziehen müssen. Meine Adobe Produkte wie Lightroom etc. sind 1:1 für Windows verfügbar. Auch Luminar Neo oder die Entwicklungsumgebungen wie VSCode etc.

Was weh tun wird, ist der Umstieg von Final Cut auf z.B. Davinci Resolve. Man muss halt wie neu anfangen. Fest sitzende Workflows sind weg und die Anwendungen müssen erst erlernt werden.

Einzige Alternative wäre wirklich ein Zweitgerät. Aber das hat noch nie zufriedenstellend funktioniert. Dafür hatte man schlicht und ergreifend eben die Virtualisierung und somit zig Systeme in einem!

Wie ist eure Erfahrung oder Pläne in Bezug auf Apple Computer-Geräte?

Marco

Abenteurer, Ultra-Läufer, Python Entwickler, IT-Spezialist

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